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REVOLUTION gegen den Reformismus


SozialdemokratInnen, sozialistische Parteien, Labour Parteien, offizielle und ehemalige „kommunistische“ Parteien u.ä. Organisationen haben in der Arbeiterklasse überall großen Einfluss. Es sind reformistische Organisationen - sie benutzen ihre Basis in der Arbeiterbewegung, um die Arbeiterkämpfe zurückzuhalten. Sie versuchen, Regierungen zu bilden, die innerhalb des kapitalistischen Systems operieren.

Einige rechte ReformistInnen wie Blair in Britannien oder Schröder in Deutschland benutzen diese Parteien als Sprungbrett zur Macht, handeln dann direkt im Sinne der KapitalistInnen und geben sich keine Mühe mehr, ihre offen kapitalistische Politik zu bemänteln. Andere LinksreformistInnen wie Allende in Chile Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts haben versucht, eine parlamentarische Mehrheit für die allmähliche Einführung des Sozialismus zu nutzen.

Die RechtsreformistInnen sind bewusste AgentInnen der KapitalistInnen. Sie müssen aus der Arbeiterbewegung verjagt werden.

Die LinksreformistInnen versuchen oft, sich radikal darzustellen. Aber im entscheidenden Augenblick lassen sie die ArbeiterInnen schutzlos, wie in Chile 1973, als das Militär Allendes ‚sozialistisches‘ Regime stürzte und die ArbeiterInnen unbewaffnet und unvorbereitet auf die Selbstverteidigung waren. Es folgten Jahre der Unterdrückung mit zehntausenden Toten.

REVOLUTION unterstützt gemeinsame Aktionen aller Arbeiterorganisationen gegen die KapitalistInnen. Wir verteidigen die reformistischen Organisationen, wenn sie vom Staat angegriffen werden. Wir wollen aber die Millionen ArbeiterInnen auf der Welt, welche die reformistischen Spitzen immer noch als ihre Führung betrachten, von ihnen losbrechen. Wir tun das, indem wir fordern, dass die ReformistInnen im Interesse der ArbeiterInnen handeln und mit den KapitalistInnen brechen und indem wir eine gesonderte revolutionäre Bewegung als Herausforderung für den verhängnisvollen Einfluss der ReformistInnen aufbauen.